Alle Kalligrafien und Aquarelle können als High Glossy Glanzbilder in verschiedenen Größen hergestellt werden. Sie sind handsigniert, die Auflage ist auf 20 Exemplare limitiert.
Die Kunst bedient sich schon seit langem verschiedenster Reproduktionstechniken, vor allem der Techniken des Tief- oder Hochdruckes, um eigenständige ästhetische Effekte zu erzielen (z. B. Holzschnitt, Kupferstich, Radierung) und, um Kunstwerke vervielfältigen zu können.
Die High Glossy Technik nutzt den Pigmentdruck mit Tintenstrahlgeräten auf synthetischer Fotofolie, die mit hochglänzender UV-Schutzfolie laminiert und ggf. auf einer Aluverbundplatte kaschiert wird.
Kalligrafien in High Glossy Technik
Was gewinnen Kalligrafien als High Glossy Vergrößerung? Warum würde es nicht dasselbe bringen, wenn auf größer dimensioniertem Untergrund mit größer dimensionierten Schreibgeräten kalligrafiert würde?
Entscheidend für die ästhetische Wirkung eines kalligrafisch erzeugten, das heißt in diesem Zusammenhang eines künstlerisch intendierten Buchstabens, Wortes oder Textes, ist die Bewegung der schreibenden Hand. Mithilfe der Feinmotorik Geschriebenes, also im Wesentlichen durch die Bewegungen der Finger und vor allem der Hand Geschriebenes unterscheidet sich grundlegend von einem Schriftzug, der sich vorwiegend der Bewegungen aus dem Schultergelenk bedient.
Feinheit und Eleganz der feinmotorisch erzeugten Kalligrafie können üblicherweise nur mithilfe einer Lupe genossen werden. Die High Glossy Technik ermöglicht es jedoch, die Ästhetik des Lupeneffektes auch mit dem „unbewaffneten“ Auge zu erkennen.
Bestimmtes Schreibwerkzeug (wie z. B. kleine Pinsel, Federn, kleine, dünne Holzbrettchen, Pipetten, Gänsefederkiele oder Bambusfedern) können nur für feinmotorische Kalligrafie verwendet werden. Ihre ästhetische Charakteristik lässt sich nicht auf ein größeres und/oder gröberes Werkzeug übertragen. Auch der Schriftgrund, z. B. das verwendete Papier mit seiner ihm eigenen Textur, lässt sich nicht einfach vergrößern. Er würde dann andere Fließeigenschaften annehmen, würde spezielle Feinheiten der Schreibbewegung nicht zulassen.
Die High Glossy Technik ist deshalb nicht einfach ein Reproduktionsverfahren, mit dem aus einem Original mehrere Abzüge gewonnen werden können, sondern muß als Methode der Intensivierung des ästhetischen Eindrucks und auch der Schaffung eigenständiger, neuer, zusätzlicher ästhetischer Effekte anerkannt werden. Das lässt sich am einfachsten verdeutlichen, wenn man als Beispiele die High Glossy Vergrößerung eines Schriftzuges wie „Motette“ oder die einer komplexe Schrift-Komposition wie „Aprilblume“ betrachtet. Farb-Abrisse, der Wechsel der Farbdichte und Farbintensität, der Charakter der hochrhythmisierten Schwünge, die Einflüsse der Textur des Papieres und die Eigenarten der Schreibwerkzeuge fügen sich durch die Vergrößerung zu einem neugewonnenen ästhetischen Eindruck zusammen. Die hochglänzende, brillante Oberfläche und das „Schweben des Bildes“ vor der Wand tragen ebenfalls dazu bei.
Ähnliches gilt für High Glossy Bilder von Aquarellen und vor allem von Werken, bei denen Aquarell und Kalligrafie kombiniert sind (z.B. Haiku „auf Entenflügel….“, Komposition „auf zu neuen Abenteuern“).